Ein Artikel von Jana Thann Herausforderungen

Es gibt eine weitverbreitete Illusion, die besagt, dass „alles leicht gehen soll“.

Wir streben nach einem Zustand – genannt „Glücklich sein“ – in dem angeblich alles wie von alleine geht.
„Jedes Vorhaben – wenn es sein soll (dabei bleibt im Unklaren, wer bestimmt, ob es sein soll …) – muss leicht von der Hand gehen, dann ist es „richtig“ und dann sind wir zufrieden mit dem Verlauf der Sache.“

Wenn es hingegen mit Anstrengung, Widerständen oder Verzögerungen und Planänderungen verbunden ist, sagen wir „das soll wohl nicht sein …“.

Erstaunlich! Warum glauben wir das? Woher haben wir die Idee, dass es leicht gehen muss? Lernen wir das aus der Werbung, aus dem „Mainstream“, aus Bequemlichkeit, Überforderung oder Erschöpfung / Kraftlosigkeit?

Weder unsere Eltern, noch die Schule, noch das Leben hat uns das gelehrt!

Eltern, Schule, Leben lehren uns, dass wir uns anstrengen müssen! Wir wären wohl alle Analphabeten, hätten wir uns nicht angestrengt, lesen und schreiben zu lernen.

Und wir würden alle noch immer in der Gehschule sitzen, hätten wir uns nicht angestrengt, um gehen zu lernen, und dabei viele Male Hinfallen in Kauf genommen!

Das bedeutet nicht, dass es nicht leicht gehen DARF! Es KANN durchaus leicht, einfach und bequem sein, aber das sagt nichts über die Richtigkeit der Sache aus. Viele wichtige und richtige Angelegenheiten in unserem Leben waren alles andere als einfach oder leicht.

Zu glauben, dass es leicht gehen muss, bedeutet auch, dass nicht wir selbst entscheiden, ob eine Sache zu Ende gebracht wird oder nicht, sondern dass wir die äußeren Einflüsse entscheiden lassen – je nachdem ob die äußeren Umstände das Vorhaben erschweren oder unterstützen.

Angenommen alles ginge immer einfach und ohne Widerstände, ohne unerwartete Wendungen oder Erschwernisse:

Es wäre so, als ob ein Bodybuilder OHNE Gewichte trainierte! Er würde niemals Muskeln aufbauen, sein Ziel niemals erreichen, niemals wachsen!

WIR WACHSEN AN DEN HERAUSFORDERUNGEN!

Wenn immer alles leicht geht, trainieren wir unsere Muskel nicht! Wachstum findet nicht statt!

Wir lernen durch neue, unbekannte Ereignisse und ungeplante Zwischenfälle.

Diese Herausforderungen nicht anzunehmen, sondern deshalb das gesamte Projekt zu verwerfen, bedeutet auch, sich unserem persönlichen Wachstum nicht zu stellen und in der Kleinkinder-Gehschule zu bleiben!

Wir können jede unerwartete Wendung in unseren Vorhaben auch aus dieser Sicht betrachten: „Danke, dass ich lernen darf. Danke für die Chance auf persönliches Wachstum.“

Mehr über persönliches Wachstum und wie Sie Herausforderungen bewältigen können, erfahren Sie im Institut für Energiearbeit. Informieren Sie sich hier!

Auch wenn wir die männliche Form verwenden, beziehen wir uns auf alle Wesen, gleich welchen Geschlechts, ebenso wie sich unsere Artikel an alle Wesen, unabhängig von Herkunft oder Glauben richten.