Ein Artikel von Mag. Claudia Dieckmann Mag. Claudia Dieckmann über die Konstanz von Ziel und Bemühung

Solange der Mensch im Körper ist, verfolgt er Ziele.
Die Ziele ändern sich, ebenso wie der Mensch sich im Laufe des Lebens ändert.

Ein Baby hat andere Ziele als ein Kleinkind; das Schulkind hat andere Ziele als der Student, der Berufstätige andere als der alternde Mensch.
Der Kranke kennt nur ein Ziel: Schmerzfreiheit und Regeneration.
Der Sterbende, der sich aller materiellen Ziele entäußert hat, hat auch ein Ziel: Gut und frei von Schmerz hinüberzugehen, wohin auch immer. Spätestens jetzt ist es wichtig, den Glauben als Mitreisenden zu haben!

Der spirituelle Schüler hat das Ziel, Einheit mit Gott zu erfahren und Einheit mit seinem Meister zu erlangen.
Der Ungläubige hat das Ziel, seine Todesangst loszuwerden.

Der Priester hat andere Ziele als der Unternehmer, der Unternehmer hat andere Ziele als seine Angestellten und so weiter.

Das Universum ist durchwoben von einer unendlichen Anzahl von mächtigen, aber auch von machtlosen Gedankenformen, die alle eine Überschrift tragen:

Ziel!

Fassen wir zusammen:

  • Ziele sind Gedankenformen, die ein lebender Mensch erzeugt.
  • Ziele sind veränderlich.
  • Ziele sind Gedanken, die relativ und flüchtig sind.
    Denke an die Freude, die man empfindet, wenn man ein Ziel erreicht hat; auch sie ist flüchtig.
    Wie lange dauert die Freude an dem neuen Auto?
    Maximal 3 Wochen, dann ist man das neue Auto gewöhnt und der Verstand sucht nach einer neuen Aufregung und Freude.
    Wielange dauert die Glückseligkeit des Verliebtseins?
    Nach Studien maximal ein halbes Jahr. Auch vergänglich.
  • Ziele und Zielerreichung sind angetrieben durch unsere Emotionen, unser Fühlen.
  • Die Manifestation von Zielen braucht menschliches Handeln, also Bemühung, TUN.

Du hast z.B. das Ziel, einen Kaffee zu trinken, und setzt daher eine entsprechende Handlung oder Bemühung.
Mit der Zielerreichung sind Erwartungen verbunden, wie etwa den erwünschten Geschmack zu schmecken (Geschmackssinn wird befriedigt) oder Dich danach munterer zu fühlen.
Vielleicht verbindest Du aber auch mit Kaffeetrinken andere gute Er-Innerungen und Gefühle, wie etwa das Gefühl von Freizeit oder belohnender Auszeit.

Wenn mit der Gedankenform „Ziel“ die Erwartung eines begehrenswerten Gefühls verbunden ist, wird sich die Person in Richtung Zielerreichung bewegen und benutzt dazu die Tools Bemühung, Kraft und Willen zur Erreichung des Ziels.
Hindernisse auf dem Weg der Zielerreichung versucht man auszuschalten.

Ist der Druck der Erwartung oder der Druck, Triebe oder Sinne zu befriedigen, sehr groß, dann entstehen unangenehme Gefühle, Frustration oder gar andere mächtige Gefühle wie Hass, wenn auf dem Weg der Zielerreichung massive Widerstände sind. Manche Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Sinne und Triebe  zu beherrschen, werden zu gefährlichen Monstern, zu Getriebenen auf dem Weg zur Zielerreichung.

Es ist daher unabänderlich, Selbstbeherrschung zu üben und Mäßigung zu meistern! 

Nimm bitte wahr, dass das Gefühl, sozusagen die erwartete Belohnung, jene Energie ist, die Dich dazu bringt, etwas auch wirklich zu verfolgen, auch wenn es mühevoll sein sollte.
Nimm bitte wahr, dass nur dann, wenn das Ziel UND die Belohnung wichtig genug sind, sich die Person der Mühe der Materialisation unterziehen wird (Körpertraining und Schönheitsideal).

Erkenne bitte: 

Es ist das Ziel (Gedankenform) und die  Belohnung bei Zielerreichung (Gefühl), die uns bewegen.

Für Dein Leben solltest Du schnell und tiefgreifend prüfen,

  1. Ob Du klar formulierte Ziele hast
  2. Ob Deine Ziele genug mit positiven Gefühlen erfüllt sind, damit Du Kraft genug hast, den Weg durchzuhalten
  3. Übe Dich in Konstanz in kleinen Dingen. Wenn Du Deinen Willensaspekt und Deinen Machtaspekt nicht entwickelst und übst, rückt die Zielerreichung in die weite Ferne!
  4. Geh bis an die Grenze Deiner Komfortzone,- dort beginnt es interessant zu werden!
  5. Erweitere Dein Bewusstsein und erlaube dem Leben, Dich zu Deinen Zielen zu tragen.
  6. Arbeite hart!
    Deine harte Arbeit an Deiner Zielerreichung, Deine tiefe, dauernde, unabgelenkte, unablenkbare Bemühung, an Dein Ziel zu kommen, endet auch nicht, wenn Du müde bist, oder wenn Du frustriert bist, weil so viele Hindernisse auf dem Weg sind!
    Deine harte Arbeit bahnt der Manifestation den Weg!
    Ohne disziplinierten Einsatz kräftigen sich Deine Willens – Muskel nicht!
  7. Passe Deine Ziele immer wieder an die Realität und an Deine persönliche Veränderung an!
  8. Bleib flexibel in der Reaktion auf das, was Dir das Leben zu lernen gibt auf Deinem Weg der Zielerreichung.
    Master Choa Kok Sui empfahl uns, biegsam wie ein Bambus zu sein und Hindernisse wie Wasser zu umfließen.
  9. Vergiss nicht, dass Wasser selbst Felsen durch Konstanz abträgt!
  10. Sei Dir bewusst, dass die Kraft des Wassers, die den Stein aushöhlt, nichts mit Gewalt zu tun hat!
  11. Was für den einzelnen Tropfen wie ein Misserfolg aussehen mag, ist über die Jahre der disziplinierten Bearbeitung ein ausgehöhlter Stein!
  12. Stehe zu Deiner Macht, erlaube Dir die Macht, Dein Leben in Deine Hände zu nehmen!
    Trainiere Deine Macht und korrigiere Dein negatives Programm in Hinblick auf Macht!

Das und noch viel mehr hörst und erlebst Du mit uns im Institut für Energiearbeit in den Erfolgsseminaren, in den spirituellen Seminaren und wenn wir Dich coachen und trainieren.

Die Entwicklung der Konstanz von Ziel und Bemühung ist eine der vielen wichtigen Eigenschaften, die ein Mensch oder Yogi auf dem Weg der Zielerreichung braucht.

Wenn Du diese Tugend meisterst, bist Du dazu ausersehen, Deine Macht und Erfolg zu manifestieren.

Fange heute damit an, es zahlt sich aus!

Auf diesem Weg empfehlen wir besonders das Seminar Sphinx – oder Die 4 Schritte zur großen Persönlichkeit.

Viel Freude beim „Ändere Du Dich und es verändert sich die Welt!“

Mag. Claudia Dieckmann vom Institut für Energiearbeit.

Auch wenn wir die männliche Form verwenden, beziehen wir uns auf alle Wesen, gleich welchen Geschlechts, ebenso wie sich unsere Artikel an alle Wesen, unabhängig von Herkunft, Glauben oder Hautfarbe, richten.