Dieses zutiefst beeindruckende und berührende Gedicht wurde gesehen in der Pfarre St. Marien in Amstetten. (http://www.pfarre-stmarien.at/) Möglicherweise handelt es sich dabei um eine mittelalterliche Schrift aus Salzburg.

Pfarre St. Marien in Amstetten

„Ein Priester soll sein:
Ganz groß und ganz klein!

Vornehmen Sinns, wie aus Königsgeschlecht;
einfach und schlicht, wie ein Bauernknecht!

Ein Held der sich selbst bezwungen,
ein Mann der mit Gott gerungen!

Ein Quell von heiligem Leben,
ein Sünder dem Gott vergeben!

Ein Herr dem eigenen Verlangen,
ein Diener der Schwachen und Bangen!

Vor keinem Großen sich beugend,
zu dem Geringsten sich neigend!

Ein Schüler von seinem Meister,
ein Führer im Kampf der Geister!

Ein Bettler mit flehenden Händen,
ein Herold mit goldenen Spenden!

Ein Mann an den Kampfesstätten,
eine Frau an den Krankenbetten!

Ein Greis im Schauen,
ein Kind im Trauen!

Nach dem Höchsten erachtend,
das Kleinste achtend!

Bestimmt zur Freude,
vertraut dem Leide, weitab dem Neide!

Im Denken klar,
im Reden wahr!

Des Friedens Freund,
der Trägheit Feind!

Feststehend in sich,
ganz anders als ich!

Herr, vollende Du mich!“

In unserer nächsten Veranstaltung in Amstetten, am 9. April 2016, 10.00 – 16.00 Uhr, fasst Jana Thann ihr zweitägiges Seminar „Die Essenz der christlichen Lehre“ in einem 6-stündigen Workshop zusammen.

Lassen Sie sich diese Gelegenheit für tiefe Einblicke in unsere christlichen Wurzeln nicht entgehen!

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